Gabriela Kulka – Hat, Rabbit
Eigentlich war ich einst auf der Suche nach einem Song von Fiona Apple. Sallys Song für das Re-release vom Nightmare Before Christmas Soundtrack, irgendwann in 2006. Gelandet bin ich schließlich bei Gabriela Kulka, die den Song auf ihrer Homepage damals in eigener Interpretation selber anbot….und welcher mir 10.000 Mal besser gefiel als der von Frau Apfel. Auf Gabas Seite gab es unzählige Songs für lau zum Download. Als 2007 das Dresden Dolls Forentreffen in Magdeburg war, waren meine Mitfahrer im Auto so begeistert von diesen Songs, das wir kurzerhand eine Sammelbestellung bei Frau Kulka machten. Mein Album ‘Out’, welches ich immer noch heiß und innig liebe, kam sogar mit Widmung.
Dieser Tage ist das Album ‘Out’ vergriffen und wartet auf ein Re-release. Dafür gibts schon Nachschlag: Hat, Rabbit.

Was bei Out noch teilweise selbstgemacht und akustisch klang, ist bei Hat, Rabbit voll ausgearbeitet und nicht selten mit kompletter Band eingespielt. Dabei sind auch 2 Songs, die es vormals nur in anderen Versionen auf diversen EPs gab. Love Me erschien beispielsweise auf der Pilot EP. Leider geht bei der neuen Version meine Lieblingsstelle im Song in einem Gitarrensolo unter. Ja, ist schade. Aber der Song ist deswegen nicht weniger toll! Challenger erschien bereits auf der Demo(n)/King of Rats EP. Zum reinhören empfehle ich wie immer Last.fm , die meisten Songs gibts als Full Track dort. Das neue Album Hat, Rabbit auch komplett.
Wie üblich sind auch wieder mehrere Songs auf polnisch dabei. Ich verstehe natürlich nur Bahnhof trotzdem gehören sie mit zu meinen Lieblingstracks, Niejasnosci z.B.
Wer auf Damen am Tastenkasten steht und eventuell was mit den Dresden Dolls, Danny Elfman in einer etwas jazzigeren Version anfangen kann, wird Gaba lieben! Hätte auch nie gedacht, das ihr mehr Schlagzeug in den Songs stehen würde. Propaganda macht sogar Queen Konkurrenz!
Alles in allem : genauso ein Album hab ich mir gewünscht!
Wenn Frau Kulka doch endlich mal auf Tour hierher kommen würde.
Noch was zum Abschluss: Laut Last.fm gibt es auch irgendwo eine Bruce EP. Für Infos wo man die kaufen kann, wäre sich sehr dankbar!
Toleranzwelle die Vierte – HelloGoodbye
Jippie Ai Yeah Schweinebacken
Teil 4 der Reihe:“Was NINfans noch so alles hören, auch wenn man es nicht denkt.“
HelloGoodbye
Kennt ihr das? Es ist ein Sommertag ohne eine Wolke, ihr habt eure Liebste oder den Liebsten im Arm und macht euch auf den Weg zu abendlichen Party.
Was hört man auf dem Weg?
Genau, HelloGoodbye!
Selten habe ich so etwas aufgedrehtes und mitreißendes wie diese Band erlebt. Die Stilbezeichnung Powerpop trifft das ganze recht gut und wenn man das erste Verwirrungsgefühl abgeschüttelt hat, will man gar nicht mehr aufhören.
Jeder Song überrascht durch seine wahllos erscheinenden Klänge, die aber bei genauerem Hinhören als geniale Musik erkennbar sind.

Die Band gilt als sehr fan-nah und verlost mehr Meet & Greets als die meisten anderen Bands und ist eigentlich immer auf Tour.
Leider gehört HelGo zu den Bands, die hierzulande wenig beachtet werden und deshalb nur in den Staaten unterwegs sind.
Das Erlebnis sie einmal live zu sehen hatte ich also noch nicht.
Empfehlen würde ich die Musik denen, die tolerant gegenüber neuer Musik sind und nicht nur auf „ich-bin-ja-soooo-böse“-Metal stehen und sich deshalb aus Prinzip nichts anhören was nach Lebensfreude klingt.
Wenn einem die CD nicht gefällt kann man sie getrost zur nächsten Party mitschleppen, in den Player werfen und feiern.
Ich persönlich liebe die Musik, die Texte und die Band, gerade wegen ihrer fanbezogenen Art.
Wer also Spaß, Liebe und Party in Musikform sucht, ist bei HelloGoodbye genau richtig und sollte sich das oben abgebildete Album unbedingt kaufen!
…n ein wenig kurz…aber man kann nicht mehr sagen weil es alles so unbeschreiblich ist…naja…macht was drauß^^
Gruß Esca
PS:kann sein das es bis zum nächsten Teil etwas dauert…vielleicht überleg ich mir auch was neues…bis die Tage
Creed – Full Circle – Times can change and rearrange
Man sehe, höre und staune: Was noch vor nicht allzu langer Zeit maximal in Wunsch- oder Alpträumen möglich war, ist jetzt Realität geworden. Creed sind zurück, im Gepäck ein neues Album. „Full Circle“ heißt es, und zeigt, dass die Jungs trotz aller vergangenen Streitereien, Spaltereien, Skandalen und Skandälchen das bandtypische Rocken nicht verlernt haben: Zart trifft wieder auf hart, Balladen auf ordentliche Kracher.

Bretter wie „Overcome“ und „Fear“ und das alles plattmachende „Bread of shame“ stehen Seite an Seite mit (Halb-) Balladen wie „Away in silence“ und „Time“. Trotz Balladen ist man aber von Kuschelrock oder Ähnlichem angenehm weit entfernt. Einzige Ausnahme bildet der ein wenig zu radiotaugliche Track „Rain“. Dieser ist nach „Overcome“ die 2. Singleauskopplung und im dazugehörigen Video dürfen Creed – wie der Songname schon vermuten lässt – wieder ihrem scheinbaren Lieblingsvideobestandteil namens „Naturgewalt“ frönen.
Von verspieltem Akustikgeklimper über satten, harten Sound bis zu fetten Solis – Mark Tremonti liefert alles und zeigt einmal mehr, dass er einer der besten Gitarristen ist, die Rock zu bieten hat. Allerdings scheint es manchmal ein bisschen zu viel des Guten. So hätte wohl ein großartiger Song wie „A thousand faces“ nicht noch eines Solis bedurft.
Sänger Scott Stapp ist mit gehärteter Stimme zurück und klingt gesanglich astrein wie immer. Textlich widmet er sich dem Verarbeiten der Bandtrennung und der persönlichen…äh…Tiefstpunkte (aus „Overcome“: I cannot worry anymore of what you think of me / I may be crazy…BUT / I’m buried in your memory!). Und natürlich holt man auch dieses mal wieder die Bibel raus, doch wenig im Vergleich zu den vorigen Alben. Die Rhythmustruppe, bestehend aus Drummer Scott Phillips und Bassist Brian Marshall, welcher nach seinem Weggang vor „Weathered“ nun auch wieder an Bord ist, rockt solide und energiegeladen.
Creed liefern mit „Full Circle“ ein Hammer-Album und ein großartiges Comeback. Wie es im Song „Full Circle“ so schön heißt: It’s funny how times can change and rearrange.
Highlights: die Bretter „Overcome“, „Bread of shame“ und „Good fight“, die Halbballaden „On my sleeve“ und „A thousand faces“, und, nicht zu vergessen, die musikalische Überraschung: das countrybeeinflusste und arschwackeltaugliche „Full Circle“.

Das Album gibt’s neben der CD-Normalversion auch als Special Edition mit Bonus-DVD. Letztere beinhaltet ein Making of, Tour Behind the scenes und das Video zu „Overcome“.
Und es ist natürlich auch als Download zu haben, unter Anderem auf ITunes.
Mehr zu Creed: www.creed.com
[Hörprobe] Wolfmother :: Cosmic Egg
Manchmal bildet Fernsehen halt doch. Vor ein paar Tagen sah ich abends eine Kultursendung im 3sat zu dessen Ende ein Video vorgestellt wurde, das ich in dieser Sendung nun wirklich nicht erwartet habe!
Gespielt wurde Wolfmother mit New Moon Rising. Nur dadurch fiel mir auf, dass die Jungens von Down Under eine neues Album draußen haben. Kennen tue ich die Jungs ausgerechnet vom Shrek der Dritte Soundtrack, wo sie mit dem Titel ‘Joker and the Thief’ vertreten sind. Selbiger lief seinerzeit rauf und runter bei mir.

Klingen tut das neue Werk, Cosmic Egg, nach den guten alten 70er. Mit einer Menge Led Zeppelin und einer Prise Black Sabbath. Des häufigeren sieht man auch Wortkonstellationen wie Led Sabbath oder Black Zeppelin in den Last.fm Kommentaren. Dort ist das Album im Übrigen auch vollständig anhörbar.
Wer also auf epischen 70es Sound und Stromgitarren steht, wie ich
, dann ist man mit diesem Album gut bedient. Meine Favoriten bisher:
New Moon Rising
Sundial
Violence of the Sun
Als Hörprobe schiebe ich das aktuelle Video zu New Moon Rising nach:
Erscheinungstag war der 23.10.2009
Toleranzwelle die Dritte – Rise Against
Es folgt der dritte Teil der Serie die die Offenherzigkeit der NIN-Fans in Sachen Musik zeigt.
Rise Against
Die amerikanische Hardcore/Punk-Band, welche 1999 unter dem Namen „Transistor Revolt“ gegründet wurde, hat sich mit 5 Alben einen Ruf erspielt, den viele Bands gerne hätten.
In Amerika sind sie auf großen Festivals vertreten und auch hierzulande sind ihre meist noch kleineren Konzerte ausverkauft.
In diesem Jahr spielten sie auf dem Highfield-Festival was zeigen dürfte das sie auch in Europa immer mehr Anhänger finden.
Sie gelten als engagierte und politisch kritisierende Band was sich mit ihrem Song „Give It All“ auf dem Rock Against Bush-Sampler zeigte und auch sonst sind ihre Lieder sozialkritisch, aufrüttelnd und in den dazugehörigen Videos wird der eine oder andere Seitenhieb gegen die großen Wirtschaftsmonopole sichtbar.
Die Band besteht aus Vegetariern und der Sänger Tim McIlrath ist Veganer.
Sie arbeiten fest mit der PETA zusammen und treten öffentlich für Tier-, Mensch- und Umweltschutz ein.

So, genug zur Band, nun zur Musik.
Sie haben verspielte Melodien und harte Riffs, gepaart mit schnellen Drums.
Es ist Punk auf einer höheren Ebene. Die Bezeichnung Hardcore find ich mehr als verwirrend weil mittlerweile alles Hardcore ist.
Es gibt den Hardcore, der aus dem Punk hervorging, dann den elektronischen Hardcore und Metalcore wird teilweise auchso bezeichnet.
Also bleiben wir bei besserem Punk.
Ihre Texte variieren von politscher Kritik bis zu Balladen über Liebe und das Leben allgemein.
In den USA wurden bereits Videos verboten in denen man US-Bürger sieht wie sie auf der Arbeit ausgebeutet werden oder Waffen bauen.
In Deutschland wird man solche Videos nur selten bis nie im Fernsehen sehen, da die Band, wie bereits erwähnt, hier noch nicht all zu bekannt ist.
Dennoch lohnt sich das stöbern durch youtube um das eine oder andere zu sehen.
Tipps was einen Albumkauf angeht kann ich nur schwer geben aber ich empfehle Siren Song Of The Counter Culture

Dieses Album ist äußerst facettenreich und bietet einen guten Überblick über die Qualität der Band.
Wer vorher lieber mal reinhören möchte sollte den MySpace-Account nutzen oder eben auf youtube schauen.
Liedtipps: Give It All, Life Less Frightening, Like The Angel, Swing Life Away und Blood to Bleed.
Jetzt zu der größten Stärke der Band.
Live!!!
Als ich 2007 das Konter besuchte kannte ich die Band nicht einmal. Meine Freundin hat mich mitgeschleppt und ich hatte grade zu viel Geld.
Es war der Wahnsinn. 2 sehr gute Vorbands und dann Rise Against.
Das Publikum brach los und brüllte die Lieder aus voller Kehle mit.
Es war die perfekte Mischung aus Mitsingen und Pogo.
Die Setlist bot alles – von brachialen Prügelnummern bis zur entspannenden Ballade.
Als ich die Konzerthalle verließ uwsste ich – ich liebe diese Band!
Anfang diesen Jahres wollte ich nochmals ein Konzert besuchen, allerdings war ich zu der Zeit Skifahren und konnte nicht hin.
Meine Freundin berichtete mir aber das es genauso geil war wie das erste.
Ich muss sogar gestehen, das Rise Against fast so geil sind wie Nine Inch Nails (natürlich nur fast, ich meine wir reden von NIN!!!) und ich empfehle jedem eines der Konzerte zu besuchen.
Preislich sind sie meist recht erschwinglich und lagen bei ca. 20 €.
Ich hoffe ich habe ihnen wieder was tolles gezeigt.
Bis die Tage, euer Esca
Photos: PETA, direkter Fotolink
Toleranzwelle die Zweite – HIM
So der zweite Teil der „Auch-NIN-Fans-schauen-über-denTellerrand“-Serie.
HIM – His Infernal Majesty sind eine mehr oder weniger bekannte Gothpop-Band aus dem beschaulichen Finnland und können auf eine lange und ereignisreiche Karriere zurückblicken.
Wirklich bekannt wurden sie, als sie den Song „Join Me“ veröffentlichten, auch wenn der Film, dessen Szenen im deutschen Video verwendet wurden und bei welchem der Song auch im Abspann lief, floppte.
Für die die es wissen wollen und denen Matrix zu abgedreht war:

Sehr schön gemachter Film den ich nur empfehlen kann, aber dies nur nebenbei.
Zurück zu HIM.
Mit 6 Studioalben auf dem weltweiten Markt (Best-Ofs und das erste Album, welches nur in Finnland erschien, bewusst ausgelassen) mischen sie seit 12 Jahren den Musikmarkt auf.
Ihre Musik reicht von langen und traumhaft traurigen Balladen wie „when love and death embrace“ bis zu Stücken härterer Gangart wie „Soul on Fire“.
Ihre Alben haben immer einen anderen Klang, ohne dabei den Wiedererkennungswert zu verspielen.
Würde man mich nach einer Albenliste fragen würde, so würde sie wohl so aussehen:
#1 deep shadows and brilliant highlights – die beste Abwechslung und viele Klassiker
#2 Love Metal – mein erstes eigenes Album und ebenfalls sehr gut gelungen
#3 Razorblade Romance – allein „join me“ und „right here in my arms“ machen es zu einem Superalbum
#4 Dark Lights – relativ gut, aber man hätte mehr erwartet
#5 Greatest Lovesongs Vol. 666 – für ein Debut wirklich gut aber im Vergleich zu den anderen doch eher schwach
#6 Venus Doom – ohne Worte, das ist nicht mehr HIM…
Wer also die guten Songs hören will, möge sich doch bitte Love Metal, deep shadows and brilliant highlights oder Razorblade Romance kaufen.
Die Musik ist wunderbar produziert und vor allem bei dem derzeitigen Mistwetter ist es das schönste sich bei einer HIM-CD mit seinem Wunschpartner (egal ob Beziehung oder nur….naja ihr wisst schon) unter der Decke zu verkriechen und zu kuscheln oder…naja wie gesagt, ihr wisst schon.
Sollte dann mal Liebeskummer aufkommen so passt sie eben so gut und muss nicht wie das selbstgemachte Mixtape weggefeuert werden.
Die Stimme von Sänger Ville Valo lässt einen nicht mehr so schnell los und ich persönlich fand die Band seit 1999 interessant und ab 2003 war sie als meine Lieblingsband auserkoren.
Und selbst ein Trent Reznor (gerockt werde sein Name) konnte HIM nicht ganz vertreiben.
Es ist meines Erachtens Musik für gewisse Momente.
Kein 08/15Pop der so vor sich hinblubbern kann. Nein, HIM will gewürdigt werden („Seine Höllische Majestät“ eben).
Wer HIM also nicht kennt, oder bis jetzt gemieden hat, hat nun die Möglichkeit seine Meinung zu ändern, bzw sich eine zu machen.

KAUFEN und hören.
Die CD sollte es überall für wenig Geld geben.
Für Kauffaule und Übervorsichtige sei hier noch der MyspaceAccount angepriesen.
So ich hoffe ich konnte ein weiteres Fenster im Hause der Musik für sie öffnen.
Viel Spaß beim Hören, Escaflowne
The Downward Spiral – Live at Webster Hall
Am 23. August 2009 kam es im Rahmen der Wave Goodbye Tour der Nine Inch Nails zu einer Premiere: zum ersten mal wurde The Downward Spiral komplett und am Stück gespielt! Die Band konnte das Ereignis dank irrsinniger Geldforderungen des Veranstalters für dieses Privileg nicht professionell filmen lassen, die „Open Camera Policy“ für Fans blieb allerdings in Kraft. Und die haben sich zusammengerauft, Film- und Tonamterial gesammelt und die 60 Minuten TDS live in ein hervorragendes Bootleg verwandelt. Oder wie sagt Rob Sheridan, Art Director der Nine Inch Nails, es so schön:
The entire thing has been recorded, edited, and distributed entirely by fans, and it’s the latest example of the amazing things fans will do when their creativity isn’t limited by outdated, misguided restrictions.
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Youtube: ThisOneIsOnUs & The NIN Hotline present : „The Downward Spiral : Live“
Download (Torrent): nine inch nails – the downward spiral: live
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Quelle: nin.com













